Dr. med. Bettina Kneip

 

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Ayurveda und ayurvedische Medizin

Umwelt – Körper – Geist – Seele


Mehr als ein lediglich Krankheiten behandelndes System ist Ayurveda die Wissenschaft vom Leben (nach Ayur = Leben und Veda = Wissen oder Wissenschaft). Es geht zurück auf das mehrere tausend Jahre alte Medizinalsystem der traditionellen indischen Medizin. Dessen Wurzeln liegen in der vedischen Kultur, benannt nach den Veda, einem Komplex von Schriften, die ab etwa 1500 v. u. Z. in Indien aufgezeichnet wurden. Sie enthalten jedoch mündlich tradiertes Gedankengut, das noch weit älter ist.

Sowohl die chinesische als auch die tibetanische Medizin zeigen viele Gemeinsamkeiten mit dem ayurvedischen Denken. Und auch die frühe griechische Medizin beinhaltet nicht wenige Auffassungen, die sich in den klassischen indischen Texten wiederfinden.
 
Ayurveda bietet ein Körperwissen an, das den Menschen darin unterstützt, sich nach seinen naturgegebenen Anlagen zu entwickeln. Es erinnert uns daran, dass Gesundheit die balancierte und dynamische Integration zwischen Umgebung, Körper, Geist und  Seele ist. Erkennend, dass das menschliche Wesen ein Teil der Natur ist, werden drei fundamentale Energien unserer inneren und äusseren Umgebung beschrieben: Bewegung, Transformation und Struktur.

Bekannt im Sanskrit als Vata (Wind), Pitta (Feuer), und Kapha (Erde), primäre Kräfte, die für den Charakter von Körper und Geist verantwortlich sind und letztendlich unsere Natur zum Ausdruck bringen:

  • Wenn Vata in unserem Körper-Geist-System dominant ist, neigen wir dazu, schlank zu sein, leicht, enthusiastisch, energievoll und wandelbar.
  • Wenn Pitta in unserem Körper-Geist-System dominant ist, neigen wir dazu, stark zu sein, intelligent, und zielorientiert; wir haben einen starken Appetit, das Leben in vollen Zügen zu genießen.
  • Wenn Kapha überwiegt, sind wir geneigt, ein bequemes Dasein zu leben, methodisch und nahrhaft.

Jeder Mensch besitzt ein einmaliges Verhältnis dieser drei Kräfte, wobei oftmals zwei Elemente dominant sind.

Eine solch ganzheitliche Betrachtungsweise eröffnet vielfältige Möglichkeiten, auftretende Störungsbilder individuell ausgerichtet zu therapieren und gleichzeitig präventiv zu agieren. Sind die Urkräfte im Gleichgewicht, ist der Mensch gesund, werden sie gestört, kommt es zunehmend zu Befindlichkeitsstörungen, die unbehandelt letztlich zu einer manifesten Krankheit führen können.

Das Ziel der ayurvedischen Therapien ist die Vermeidung von ernsthaften Erkrankungen, basierend auf dem natürlichen Wissen um das Zusammenspiel der feinstofflichen Energien. Bei einem Ungleichgewicht kann durch das richtige Verhalten der Körper im Sinne seiner Urkräfte wieder in eine Balance gebracht werden.